Dampfstrahlkälte
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Fraunhofer UMSICHT


Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT

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Ansprechpartner:
Dr.-Ing. Clemens Pollerberg
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clemens.pollerberg@ umsicht.fraunhofer.de

Dr.-Ing. Christian Dötsch
Telefon +49 02 08/85 98-11 95
christian.doetsch@ umsicht.fraunhofer.de

  Das Prinzip

Anstelle von mechanischen Verdichtern wird ein Strahlverdichter eingesetzt. Das Kältemittel wird mit Hilfe eines Treibstrahls im direkten Kontakt über Impulsaustausch aus dem Verdampfer angesaugt und beschleunigt. Die kinetische Energie wird in einem Diffusor wieder in potentielle Energie (Druckhöhe) umgewandelt. Der Strahlverdichter selbst besitzt keine bewegten Teile. Hauptkomponenten sich die Lavaldüse zur effizienten Expansion des Treibstrahls, die Mischkammer sowie der sich anschliessende Diffusor (siehe nachfolgende Abbildung). Als Kältemittel wird überwiegend Wasser eingesetzt.

Thermische Kälteerzeugung mit

  • einfache Technik, robustes Anlagendesign,
  • Kältemittel Wasser,
  • für kleinste bis größte Leistungen(10 kW - 30 MW),
  • Temperaturen ab 0 °C (Kältemittel Wasser),
  • Möglichkeit der offenen Prozessgestaltung,
  • in Containerbauweise mobil einsetzbar.

Betriebseigenschaften

  • gute Regelbarkeit, hohe Regelgüten der Kaltwassertemperatur
  • schnelle Leistungsabgabe bei Leistungsanforderung
  • geringer Wartungsaufwand,
  • sehr hoher Teillastwirkungsgrad,
  • bewährte Anlagentechnik.

Abbildung: Strömungsbild eines Strahlverdichters
(Bewegen Sie die Maus in die Richtung des Dampfstarhlverdichters, der mit einem Kreis auf der Abbildung markiert ist, um den Ausschnitt zu sehen!)
 
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